- Ausgabe: 7
- Jahr: 2015
- Disziplin: 10km
- Distanz: 10
- Land: Deutschland
- Stadt: Berlin
- Besitzer: Matthias (Matze) Weiser
- Event URL: https://www.evangelisches-johannesstift.de/de/run-spirit
Der 7. Run of Spirit 2015 fand am 25. Mai 2015 im Evangelischen Johannesstift Berlin-Spandau statt und entwickelte sich erneut zu einem besonderen Fest des inklusiven Sports. Über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen bei sonnigem Wetter und Temperaturen um 20 Grad an den Start und machten die Veranstaltung zu einem bewegenden Zeichen für Gemeinschaft, Lebensfreude und sportliche Teilhabe.
Das Motto „Laufen, Rollen, Gehen für alle“ prägte den gesamten Veranstaltungstag. Menschen mit und ohne Behinderung, Rollstuhlfahrer, Gehfahrer, Rollator-Nutzer, Familien, Freizeitläufer und ambitionierte Sportler gingen gemeinsam auf die Strecke und sorgten für eine außergewöhnlich herzliche Atmosphäre.
Die Veranstaltung wurde vom Evangelischen Johannesstift organisiert und verstand sich bewusst als Charity- und Inklusionsevent zugunsten behinderter Menschen. Das weitläufige Gelände des Johannesstifts bot hierfür ideale Voraussetzungen mit barrierearmen Wegen, viel Grün und kurzen Zuschauerwegen.
Strecken und Wettbewerbe
10-km-Lauf
Hauptlauf des Tages
5-km-Lauf
Offene Distanz für Läufer, Walker und inklusive Teilnehmergruppen
Familien- und Mitmachläufe
Niedrigschwellige Angebote für Kinder, Familien und Freizeitsportler
Darüber hinaus prägten inklusive Bewegungsangebote und gemeinschaftliche Wettbewerbe das Programm.
Gesicherte Ergebnisse
10 km Männer
- Niels Bubel (Berlin) – 32:13 Minuten
10 km Frauen
- Hannah Kaline – 49:34 Minuten
Für die 5-km-Wertungen sowie Familien- und Sonderläufe liegen keine vollständig gesicherten Siegerlisten mit eindeutig überprüfbaren Zeiten vor.
Daher werden bewusst keine ungesicherten Ergebnisse ergänzt.
Die Stimmung im Johannesstift war geprägt von Begeisterung und gegenseitiger Unterstützung.
Live-Musik, Moderation und zahlreiche Zuschauer entlang der Wege schufen eine emotionale Kulisse, die weit über einen klassischen Volkslauf hinausging. Viele Teilnehmer berichteten, dass nicht Platzierungen, sondern das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt stand.
Die Strecken führten über barrierefreundliche Wege auf dem Gelände des Johannesstifts und ermöglichten dadurch eine Teilnahme für unterschiedlichste Leistungs- und Mobilitätsgruppen. Die Kombination aus Bewegung, Natur und Gemeinschaft verlieh dem Lauf einen unverwechselbaren Charakter.
Besonders beeindruckend war die Vielfalt des Teilnehmerfeldes.
Von ambitionierten Läufern bis hin zu Senioren, Familien und Menschen mit körperlichen Einschränkungen entstand ein Miteinander, das den Gedanken des inklusiven Sports sichtbar machte. Auch Berliner Laufvereine und Gruppen wie LC RON-HILL Berlin unterstützten die Veranstaltung und sorgten für sportliche Präsenz.
Die Organisation überzeugte mit guter Versorgung, klarer Streckenführung und einem offenen Rahmenprogramm. Verpflegungsstände, Begegnungsflächen und Musik sorgten dafür, dass der Run of Spirit nicht nur Laufveranstaltung, sondern zugleich Begegnungsfest war.
Eine oft erzählte Erinnerung des Tages war der Zieleinlauf mehrerer inklusiver Teams, die gemeinsam und unter großem Applaus die letzten Meter absolvierten. Solche Momente machten den besonderen Geist des Run of Spirit aus und verliehen der Veranstaltung ihren Namen.
Zusätzliche Informationen zum Run of Spirit 2015
- Über 1.000 Teilnehmer machten den Lauf zu einem der größten inklusiven Sportevents Berlins.
- Das Event fand auf dem Gelände des Evangelischen Johannesstifts in Berlin-Spandau statt.
- Angeboten wurden 10 km, 5 km sowie Familien- und Mitmachläufe.
- Menschen mit und ohne Behinderung starteten gemeinsam auf den Strecken.
- Rollstuhl-, Gehfahr- und Rollator-Teilnehmer waren ausdrücklich integriert.
- Temperaturen um 20 Grad und Sonnenschein sorgten für angenehme Bedingungen.
- Live-Musik und Zuschauer entlang der Strecke schufen Festivalstimmung.
- Der Run of Spirit entwickelte sich zu einem festen Symbol für gelebte Inklusion im Berliner Laufsport.
Der Run of Spirit 2015 blieb damit als außergewöhnliches Berliner Sportfest in Erinnerung – nicht wegen Rekorden oder großer Preisgelder, sondern wegen seiner starken Botschaft von Gemeinschaft, Offenheit und gegenseitigem Respekt.
