- Ausgabe: 5
- Jahr: 2017
- Disziplin: Triathlon
- Distanz: Ironman 70.3
- Land: Österreich
- Stadt: St.Pölten
- Besitzer: Dr. Dominik Kozanda
- Event URL: https://challenge-stpoelten.com/
Der Ironman 70.3 St. Pölten 2017 zählte auch 2017 zu den Höhepunkten der europäischen Triathlonsaison. Bei idealem Frühsommerwetter gingen über 2.000 Athletinnen und Athleten aus mehr als 40 Nationen an den Start und erlebten ein Rennen, das sportliche Herausforderung und landschaftliche Schönheit eindrucksvoll miteinander verband.
Bereits der Start sorgte für besondere Aufmerksamkeit. Der traditionsreiche Zweiseenstart machte den Wettkampf einzigartig: Die Teilnehmer schwammen zunächst im Viehofner See und anschließend im Ratzersdorfer See. Diese außergewöhnliche Streckenführung verlieh dem Rennen seit Jahren seinen besonderen Charakter und wurde von vielen Athleten als eines der Highlights des Events beschrieben.
Nach dem Schwimmen führte die 90 Kilometer lange Radstrecke durch die reizvolle Landschaft Niederösterreichs, vorbei an Donauabschnitten und durch Teile der Wachau. Die Kombination aus schnellen Passagen, taktischen Abschnitten und leicht welligem Profil verlangte den Teilnehmern viel Konzentration ab. Anschließend wartete der abschließende Halbmarathon über 21,1 Kilometer durch die Innenstadt von St. Pölten, wo zahlreiche Zuschauer für großartige Stimmung sorgten.
Bei den Männern gewann der Deutsche Andreas Raelert in starken 3:58:12 Stunden. Mit seiner Erfahrung und konstanten Leistung setzte er sich souverän durch. Bei den Frauen triumphierte Emma Pallant aus Großbritannien in hervorragenden 4:20:47 Stunden. Beide Sieger überzeugten besonders auf der Laufstrecke mit hohem Tempo und perfekter Renneinteilung.
Für einen besonders unterhaltsamen Moment sorgte ein Teilnehmer in der Wechselzone. Kurz vor dem Wechsel aufs Rad suchte er hektisch seinen Helm, bis ihm auffiel, dass er ihn bereits auf dem Kopf trug. Zuschauer und Helfer reagierten mit lautem Gelächter, während der Athlet erleichtert grinsend auf die Radstrecke fuhr.
Entlang der gesamten Strecke herrschte eine begeisternde Atmosphäre. Musikgruppen, Zuschauer und das typisch österreichische Anfeuern mit viel Schmäh sorgten dafür, dass selbst erschöpfte Athletinnen und Athleten immer wieder neue Motivation fanden. Besonders im Zielbereich dominierten Stolz, Emotionen und große Erleichterung nach einem intensiven Wettkampftag.
Der Ironman 70.3 St. Pölten 2017 bestätigte einmal mehr seinen Ruf als eines der beliebtesten Mitteldistanzrennen Europas. Die perfekte Organisation, die abwechslungsreiche Strecke und die eindrucksvolle Naturkulisse machten das Rennen für viele Teilnehmer zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Weitere interessante Fakten zum Ironman 70.3 St. Pölten 2017:
- Der Zweiseenstart gilt als einzigartig innerhalb der Ironman 70.3 Serie und ist eines der Markenzeichen des Rennens.
• Die Radstrecke führte teilweise entlang der Donau und durch landschaftlich reizvolle Weinregionen Niederösterreichs.
• Andreas Raelert gehörte über viele Jahre zu den erfolgreichsten deutschen Triathleten auf der Mittel und Langdistanz.
• Besonders die Laufstrecke durch die Innenstadt sorgte für eine intensive Zuschaueratmosphäre.
• Viele internationale Athleten lobten die Mischung aus professioneller Organisation und familiärer Stimmung in St. Pölten.
