Kallinchen Triathlon 2025

Beim Kallinchen Triathlon 2025 herrschten am 31. August nahezu ideale Bedingungen für einen abwechslungsreichen Wettkampftag. Angenehme Temperaturen, wenig Wind und eine hervorragend organisierte Veranstaltung sorgten dafür, dass sich auf allen Distanzen spannende Rennen entwickelten. Besonders auf der olympischen Distanz zeigte sich eine außergewöhnlich hohe Leistungsdichte, denn sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen lagen die Podiumsplätze sehr eng beieinander.

Auf der olympischen Distanz der Männer setzte sich Florian Seifert vom TVB 09 in starken 1:54:37 Stunden durch. Dahinter folgte sein Vereinskollege Sascha Vetter in 1:55:52 Stunden, womit der TVB 09 einen eindrucksvollen Doppelsieg feiern konnte. Rang drei belegte Christian Tölg von A3K Berlin in 2:02:26 Stunden. Vor allem das hohe Tempo auf der Radstrecke sorgte früh für eine Vorentscheidung, ehe beim abschließenden Lauf nochmals um jede Position gekämpft wurde.

Auch bei den Frauen entwickelte sich ein äußerst spannendes Rennen. Maya Pusakowski vom TuS Neukölln gewann in 2:30:27 Stunden, doch ihre Verfolgerinnen lagen nur knapp dahinter. Clara Nehrkorn von der Turngemeinde in Berlin 1848 erreichte nach 2:31:33 Stunden das Ziel, während Kath Schmidt in 2:31:42 Stunden nur wenige Sekunden später folgte. Der Abstand zwischen den ersten drei Frauen betrug lediglich 1:15 Minuten, was die enorme Konkurrenzdichte eindrucksvoll unterstrich.

Auf der Sprintdistanz überzeugte bei den Männern Wilhelm Saborrosch mit dem Sieg in 1:25:45 Stunden. Dahinter platzierten sich Nils Makowski und Dominik Eiswirth auf den weiteren Podiumsplätzen. Bei den Frauen gewann Mori Finder vor Jamie Annabel Häntsch und Luise Saremba. Genaue Zielzeiten lagen hier nicht gesichert vor.

Auch im Supersprint wurde mit großem Einsatz um die vorderen Plätze gekämpft. Bei den Männern lagen Jannis Lenz, Tobias Riedel und Lukas Brandt vorne. Das Frauenrennen entschieden Marie Watzke, Emelie Hübner und Zoé Dierig für sich. Besonders im Supersprint sorgten die kurzen Abstände nach dem Schwimmen immer wieder für spannende Positionswechsel auf der Laufstrecke.

Der Kallinchen Triathlon bestätigte damit erneut seinen Ruf als traditionsreiche und sportlich hochwertige Veranstaltung in Brandenburg. Viele Athletinnen und Athleten lobten vor allem die familiäre Atmosphäre, die schnelle Wechselzone und die attraktive Streckenführung rund um den Motzener See. Zudem war das Starterfeld breit gefächert – vom ambitionierten Vereinstriathleten bis hin zu vielen Hobbyathleten, die den Wettkampf als Saisonhöhepunkt nutzten.

Zusätzliche Highlights des Wettkampftages:

  • Besonders auffällig war die starke Präsenz Berliner Vereine, die zahlreiche Podestplätze erreichten.
    • Die olympische Distanz war in diesem Jahr erneut die teilnehmerstärkste Konkurrenz.
    • Viele Zuschauer säumten die Laufpassagen im Zielbereich und sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre.
    • Die Wechselzeiten spielten auf den kurzen Distanzen eine entscheidende Rolle und beeinflussten mehrere Podiumsentscheidungen.
    • Der Kallinchen Triathlon zählt seit Jahren zu den beliebtesten regionalen Triathlonveranstaltungen im Raum Berlin Brandenburg und lockt regelmäßig Starter aus mehreren Bundesländern an.

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