Berlin Marathon 2016

Der 43. Berlin-Marathon fand am 25. September 2016 bei idealem sonnigem Herbstwetter statt und bestätigte erneut seinen Ruf als eines der schnellsten und prestigeträchtigsten Marathonrennen der Welt. 35.999 Finisher aus über 120 Nationen erreichten das Ziel und machten Berlin einmal mehr zu einem internationalen Treffpunkt des Laufsports.

Die traditionsreiche 42,195-Kilometer-Strecke führte wie gewohnt durch das Herz der Hauptstadt. Vom Start nahe der Siegessäule verlief der Kurs über breite Berliner Boulevards und vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Besonders emotional blieb der Durchlauf durch das Brandenburger Tor, bevor die Läuferinnen und Läufer auf der Straße des 17. Juni den Zielkanal erreichten. Hunderttausende Zuschauer, Musikgruppen und Trommler verwandelten Berlin in eine durchgehende Fanmeile und sorgten für eine außergewöhnliche Stimmung.

Der Berlin-Marathon 2016 stand ganz im Zeichen eines spektakulären Duells um den Weltrekord. Mit Kenenisa Bekele und Wilson Kipsang trafen zwei der größten Langstreckenläufer ihrer Generation aufeinander. Von Beginn an wurde ein äußerst hohes Tempo angeschlagen, das auf eine historische Endzeit hoffen ließ.

Bekele lief lange kontrolliert in der Spitzengruppe und erhöhte auf den letzten Kilometern nochmals deutlich das Tempo. Besonders die Schlussphase entwickelte sich zu einem der dramatischsten Finishs der Berliner Marathongeschichte.

Ergebnisse Marathon Männer (42,195 km)
1. Kenenisa Bekele (Äthiopien) – 2:03:03 Std.
2. Wilson Kipsang (Kenia) – 2:03:13 Std.
3. Evans Chebet (Kenia) – 2:05:31 Std.

Kenenisa Bekele gewann in 2:03:03 Stunden und verpasste den Weltrekord von Dennis Kimetto um lediglich sechs Sekunden. Seine Zeit war damals die zweitschnellste Marathonzeit der Geschichte und unterstrich eindrucksvoll Berlins Ruf als Rekordstrecke.

Auch das Frauenrennen bot starke Leistungen. Aberu Kebede aus Äthiopien kontrollierte das Rennen souverän und setzte sich mit einem starken Finish durch.

Ergebnisse Marathon Frauen (42,195 km)
1. Aberu Kebede (Äthiopien) – 2:20:45 Std.
2. Birhane Dibaba (Äthiopien) – 2:23:58 Std.
3. Ruti Aga (Äthiopien) – 2:24:41 Std.

Aberu Kebede feierte damit ihren zweiten Berlin-Sieg nach 2012 und bestätigte ihre Stellung als eine der erfolgreichsten Marathonläuferinnen jener Zeit.

Im Zielbereich auf der Straße des 17. Juni herrschte ausgelassene Stimmung. Finisher aus aller Welt feierten ihre persönlichen Erfolge, sammelten Erinnerungsfotos und ließen einen außergewöhnlichen Lauftag gemeinsam ausklingen.

Der Berlin-Marathon 2016 schrieb erneut Sportgeschichte und zeigte eindrucksvoll die besondere Mischung aus Weltklasseleistungen und Breitensportfestival, für die Berlin weltweit bekannt ist.

Weitere interessante Fakten zum Berlin-Marathon 2016:

  • Insgesamt erreichten 35.999 Marathonläufer das Ziel – eines der größten Finisherfelder weltweit.
    • Bekeles 2:03:03 Stunden waren 2016 die zweitschnellste Marathonzeit aller Zeiten.
    • Der Berlin-Marathon blieb Teil der World Marathon Majors und zog erneut die internationale Elite an.
    • Neben dem Marathon gehörten Inline-Skating, Bambini- und Nachwuchsrennen zum Veranstaltungswochenende.
    • Der Zieleinlauf nach dem Brandenburger Tor gilt weiterhin als eines der bekanntesten Finals im weltweiten Laufsport.

 

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