Berlin Marathon 2015

Der 42. Berlin-Marathon fand am 27. September 2015 bei mildem Herbstwetter statt und bestätigte erneut seinen Ruf als eines der größten und schnellsten Marathonrennen der Welt. Mehr als 41.000 Marathonläuferinnen und Marathonläufer aus über 120 Nationen gingen an den Start und sorgten gemeinsam mit Hunderttausenden Zuschauern für ein eindrucksvolles Sportereignis in der Hauptstadt.

Die berühmte 42,195-Kilometer-Strecke führte traditionell durch das Herz Berlins. Vom Start nahe der Siegessäule verlief die Route über breite Straßen und vorbei an bekannten Sehenswürdigkeiten. Besonders emotional blieb der Durchlauf durch das Brandenburger Tor, ehe die Läuferinnen und Läufer auf der Straße des 17. Juni das Ziel erreichten. Musikgruppen, Trommler und dicht besetzte Zuschauerreihen verwandelten Berlin erneut in eine riesige Lauf- und Fanmeile.

Der Berlin-Marathon 2015 stand ganz im Zeichen der Rückkehr von Eliud Kipchoge. Nachdem er bereits 2013 Zweiter geworden war, wollte der Kenianer diesmal den Sieg in Berlin erringen. Von Beginn an entwickelte sich ein hochklassiges Rennen mit hohem Tempo an der Spitze.

Kipchoge lief kontrolliert und taktisch klug, setzte sich nach der 30-Kilometer-Marke entscheidend ab und steuerte souverän seinem ersten Berlin-Sieg entgegen.

Ergebnisse Marathon Männer (42,195 km)
1. Eliud Kipchoge (Kenia) – 2:04:00 Std.
2. Eliud Kiptanui (Kenia) – 2:05:21 Std.
3. Feyisa Lilesa (Äthiopien) – 2:06:57 Std.

Eliud Kipchoge gewann mit 2:04:00 Stunden eindrucksvoll den Berlin-Marathon 2015 und verpasste die Weltrekordmarke nur knapp. Sein kontrollierter Lauf bestätigte bereits seine außergewöhnliche Klasse und leitete eine neue Erfolgsära in Berlin ein.

Auch das Frauenrennen bot starke Leistungen. Gladys Cherono aus Kenia setzte sich nach einem mutigen Rennen gegen starke Konkurrenz durch und feierte einen überzeugenden Sieg.

Ergebnisse Marathon Frauen (42,195 km)
1. Gladys Cherono (Kenia) – 2:19:25 Std.
2. Aberu Kebede (Äthiopien) – 2:20:48 Std.
3. Meseret Hailu (Äthiopien) – 2:24:33 Std.

Gladys Cherono blieb deutlich unter 2:20 Stunden und erzielte eine der schnellsten Frauenzeiten des Jahres. Besonders beeindruckend war ihr konstantes Tempo auf der zweiten Rennhälfte.

Im Zielbereich auf der Straße des 17. Juni herrschte ausgelassene Stimmung. Finisher aus aller Welt feierten ihre persönlichen Erfolge, machten Erinnerungsfotos und genossen die besondere Atmosphäre eines erneut hochklassigen Berlin-Marathons.

Der Berlin-Marathon 2015 zeigte einmal mehr die außergewöhnliche Kombination aus Weltklasse-Sport und Breitensportfestival und festigte Berlins Stellung als eine der bedeutendsten Marathonmetropolen der Welt.

Weitere interessante Fakten zum Berlin-Marathon 2015:

  • Mehr als 41.000 Marathon-Finisher machten das Rennen erneut zu einem der größten weltweit.
    • Eliud Kipchoge feierte seinen ersten von später insgesamt mehreren Berlin-Siegen.
    • Der Berlin-Marathon blieb 2015 Teil der World Marathon Majors und zog die internationale Elite an.
    • Neben dem Marathon gehörten Inline-Skating, Bambini- und Nachwuchsläufe zum Veranstaltungsprogramm.
    • Der Zieleinlauf nach dem Brandenburger Tor zählt weiterhin zu den bekanntesten und emotionalsten Marathon-Finals weltweit.

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