Run of Spirit Berlin 2016

Der 8. Run of Spirit 2016 verwandelte das Gelände des Evangelischen Johannesstifts in Berlin-Spandau am Pfingstmontag, dem 16. Mai 2016, erneut in einen besonderen Treffpunkt für Sport, Gemeinschaft und Inklusion. Unter dem Motto „Bewegung und Begegnung“ beziehungsweise „In Bewegung miteinander“ gingen über den Tag hinweg zahlreiche Läuferinnen und Läufer mit und ohne Behinderung an den Start. Trotz wechselhaften Frühlingswetters mit Sonne, Wind und kurzen Regenschauern herrschte von Beginn an eine fröhliche und herzliche Atmosphäre. Trommelgruppen, freiwillige Helfer und viele Zuschauer sorgten bereits vor dem ersten Start für gute Stimmung. Rund 1.000 Teilnehmende wurden für die Veranstaltung erwartet beziehungsweise gingen in verschiedenen Wettbewerben an den Start.

Der Lauf überzeugte erneut durch seinen inklusiven Charakter, der den sportlichen Wettbewerb mit sozialem Miteinander verband. Kinder, Familien, ambitionierte Hobbyläufer, Walker sowie Rollstuhl- und Handbike-Sportler teilten sich das weitläufige Gelände des Johannesstifts und die Wege im angrenzenden Spandauer Forst. Dabei stand nicht ausschließlich die Jagd nach Bestzeiten im Mittelpunkt, sondern vor allem das gemeinsame Erlebnis und die Freude an Bewegung.

Angeboten wurden mehrere Strecken und Wettbewerbe für unterschiedliche Alters- und Leistungsgruppen:

  • Kinderläufe über etwa 550 Meter und 1 Kilometer
    • Barrierearme Läufe über rund 2 Kilometer
    • Inklusive Teamläufe über etwa 3 Kilometer
    • Walking- und Shorty-Wettbewerbe über rund 5 Kilometer
    • Teamstaffeln über 10 Kilometer
    • Der klassische Long Run über 10 Kilometer

Im sportlichen Hauptlauf über 10 Kilometer wurden starke Leistungen erzielt. Lars Kopmeyer gewann den Männerwettbewerb in 37:10 Minuten, während sich Anja Fischer bei den Frauen in 43:40 Minuten durchsetzte. Diese Zeiten unterstrichen den sportlichen Anspruch des Rennens, auch wenn der Run of Spirit traditionell weit mehr ist als ein reiner Wettkampflauf.

Eine besonders sympathische Szene spielte sich beim Kinderlauf ab und blieb vielen Besuchern in Erinnerung. Ein kleiner Teilnehmer blieb kurz nach dem Start zunächst stehen, weil er glaubte, den falschen Weg genommen zu haben. Erst die lautstarken Anfeuerungen der Zuschauer überzeugten ihn weiterzulaufen. Lachend setzte er seinen Lauf fort und sorgte damit für einen der emotionalsten Momente des Tages.

Im Ziel wurden sämtliche Finisher unabhängig von ihrer Platzierung herzlich empfangen. Medaillen, Applaus und gegenseitige Anerkennung prägten den Abschluss der Wettbewerbe. Anschließend klang der Tag bei Kaffee, Kuchen und Musik in entspannter und familiärer Atmosphäre aus.

Highlights des Run of Spirit 2016:

  • 8. Austragung des inklusiven Laufevents im Evangelischen Johannesstift Berlin-Spandau
    • Rund 1.000 Teilnehmende in zahlreichen Wettbewerben
    • Vielfältige Strecken von Kinderläufen bis zum 10-km-Hauptlauf
    • 10-km-Sieg durch Lars Kopmeyer und Anja Fischer
    • Besonders herzliche und inklusive Atmosphäre mit großem Gemeinschaftsgefühl

Zusätzliche interessante Informationen zur Veranstaltung:

Erstens zählt der Run of Spirit seit seiner Premiere 2009 zu den bekanntesten inklusiven Laufveranstaltungen Deutschlands.

Zweitens verlief die Strecke über das 75 Hektar große Gelände des Johannesstifts sowie Teile des Spandauer Forsts, wodurch eine grüne und abwechslungsreiche Laufkulisse entstand.

Drittens unterstützte die Veranstaltung regelmäßig soziale und inklusive Projekte. Im Jahr 2016 sollten die Erlöse unter anderem der Anschaffung eines speziellen VeloPlus-Rades für Rollstuhlfahrer zugutekommen.

Viertens erhielt die Veranstaltung prominente Unterstützung. Unter anderem engagierten sich bekannte Persönlichkeiten wie der ehemalige Fußballnationalspieler Arne Friedrich sowie Paralympics-Sportler für den Lauf.

Fünftens blieb der Run of Spirit auch 2016 seinem Grundgedanken treu: Sport als verbindendes Erlebnis für Menschen mit und ohne Behinderung. Gerade diese Mischung aus Wettkampf, Hilfsbereitschaft und Berliner Herzlichkeit machte den Tag für viele Teilnehmende besonders erinnerungswürdig.

 

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